Kürbisse sind ein beliebtes Gemüse mit einer weltweiten Produktion von über 28 Millionen Tonnen. China ist das größte Erzeugerland, gefolgt von Indien, der Ukraine, Russland, den USA und Spanien. Seit der Antike ist der Kürbis aufgrund seiner gesunden Nährstoffe und seiner positiven Wirkung auf die Gesundheit (antidiabetisch, antibakteriell, entzündungshemmend und schmerzlindernd) ein wichtiger Bestandteil in der menschlichen Ernährung. Sowohl die Kürbisfrucht als auch die Kerne sind essbar. Je nach Art werden auch die Blätter und die Blüten für den Verzehr verwendet.
Nach Angaben des USDA enthalten 100 g roher Kürbis:
- Wasser: 91,6 g
- Energie: 26 kcal
- Eiweiß: 1 g
- Fett: 0,1 g
- Kohlenhydrate: 6,5 g
- Davon Zucker: 2,76 g
- Ballaststoffe: 0,5 g
- Calcium: 21 mg
- Magnesium: 12 mg
- Kalium: 340 mg
- Natrium: 1 mg
- Phosphor: 44 mg
- Vitamin C: 9 mg
- Vitamin A: 8513 IU
- Vitamin K: 1,1 µg
- Niacin: 0,6 mg
Kürbisse enthalten hohen Mengen an Carotinoiden und Vitamin A, welche helfen das Krebsrisiko zu verringern.
Carotinoide, vor allem das für die orangene Farbgebung von Obst und Gemüse verantwortliche Beta-Carotin, können als Antioxidantien wirken. Antioxidantien sorgen u.a. dafür, dass Zellen von freien Radikalen geschützt werden. Die Akkumulation von freien Radikalen wird mit schweren Krankheiten wie Krebs in Verbindung gebracht.
Von Menschen aufgenommenes Beta-Carotin kann in Vitamin A umgewandelt werden, welches wiederum das Risiko an einigen Krebsarten zu erkranken reduziert, die Sehkraft fördert und das Immunsystem stärkt. Tatsächlich deckt eine Portion Kürbis den täglichen Bedarf an Vitamin A eines Erwachsenen zu mehr als 100 %.
Förderung der Augengesundheit
Neben dem Beta-Carotin (Vitamin A) enthalten Kürbisse noch hohe Mengen an Vitamin C und E. Diese Vitamine sind ebenso wie Vitamin A dafür bekannt, die Gesundheit der Augen zu unterstützen und degenerative Schäden vorzubeugen.
Kalium und Ballaststoffe
Kürbisse sind hervorragende Quellen für Kalium, welches nachweislich zur Senkung des Blutdrucks beiträgt. Außerdem fördern die hohen Mengen an Ballaststoffen das Verdauungssystem und kontrollieren den Cholesterinspiegel.
Referenzen
- https://fdc.nal.usda.gov/fdc-app.html#/food-details/168448/nutrients
- https://health.clevelandclinic.org/truth-about-the-great-pumpkin-its-good-for-you/
- https://www.cambridge.org/
- https://www.mdpi.com/article/10.3390/plants11111394
- https://www.journal-of-agroalimentary.ro/admin/articole/38310L35_Liliana_Ceclu_2020_26(3)_241-246.pdf
Weitere Informationen
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