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Kiwi – Geschichte, Nährwerte und gesundheitliche Vorteile

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Redaktionsteam

3 min gelesen
Kiwi – Geschichte, Nährwerte und gesundheitliche Vorteile

Die Geschichte der Kiwi 

Die Kiwi (Actinidia deliciosa) stammt ursprünglich aus China, wo sie seit Jahrhunderten angebaut wird. Damals war sie als „Yang Tao“ oder „Chinesische Stachelbeere“ bekannt. Die Kiwi wurde Anfang des 20. Jahrhunderts in Neuseeland eingeschleppt, als eine Missionarin namens Isabel Fraser Samen aus China dorthin mitbrachte. Im frühen 20. Jahrhundert begannen die Neuseeländer die Frucht „Kiwifruit“ (DE: Kiwifrucht oder Kiwi) zu nennen, in Anlehnung an ihren Nationalvogel, den Kiwi, der ein ähnliches braunes und flauschiges Aussehen hat wie die Frucht. Der kommerzielle Anbau von Kiwis in Neuseeland begann in den 1940er Jahren. Die ersten größeren Exporte begannen in den 1950er Jahren.  Zwischen den 1970er und 1980er Jahre erlebte die Kiwi-Industrie in Neuseeland ein enormes Wachstum. Die Beliebtheit der Kiwis wuchs weltweit und Sie wurden in den verschiedensten Ländern angebaut, die ein geeignetes Klima aufwiesen. Zu diesen gehörten u.a. Italien, Chile und die Vereinigten Staaten von Amerika (USA). Heute wird die Kiwi in zahlreichen Ländern weltweit angebaut, darunter China, Italien, Neuseeland, Chile, Frankreich, Griechenland, Iran Türkei und Japan. 

Nährwerte der Kiwi

Laut USDA enthalten 100 g rohe Kiwi: 

  • Energie: 61 kcal
  • Wasser: 83,1 g
  • Eiweiß: 1,14 g
  • Kohlenhydrate: 14,66 g
  • Davon Zucker: 9,0 g 
  • Ballaststoffe: 3,0 g 
  • Fett: 0,52 g
  • Vitamin C: 92,7 mg (154% der Empfohlenen Tagesdosis – ETD)
  • Vitamin K: 40,3 mcg (50% ETD)
  • Folate: 25 µg (6% ETD)
  • Kalium: 312 mg (9% ETD)
  • Calcium: 34 mg (34% ETD)
  • Magnesium: 17mg (4% ETD)
  • Phosphor: 34 mg (3% ETD) 

Die gesundheitlichen Vorteile von Kiwis

  • Kiwis bieten aufgrund ihres hohen Nährstoffgehalts zahlreiche gesundheitliche Vorteile für Kinder und Erwachsene. 
  • Kiwis sind für ihren außergewöhnlich hohen Vitamin-C-Gehalt bekannt. Vitamin C fördert das Immunsystem, unterstützt den Körper bei der Eisenaufnahme und fördert eine gesunde Haut. 
  • Außerdem unterstützt der hohe Gehalt an Antioxidantien die Zellen vor oxidative Schäden durch freie Radikale. 
  • Des Weiteren sind Kiwis eine gute Quelle für Ballaststoffe, die die Verdauung unterstützen, indem Sie regelmäßigen Stuhlgang fördern und Verstopfungen vorbeugen. Der größte Teil des Ballaststoffgehalts befindet sich bei der Kiwi in der Schale, es wird also empfohlen, diese nicht zu entfernen, sondern mit zu essen. 
  • Der hohe Kaliumgehalt der Kiwi kann außerdem helfen, den Blutdruck zu regulieren und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verringern. Der ebenfalls hohe Ballaststoffgehalt hilft des Weiteren bei der Senkung des Cholesterinspiegels und unterstützt dadurch ebenfalls die Herzgesundheit. 
  • Die Kiwi enthalt viele Enzyme. Zu diesen gehört auch das Enzym „Actinidin“, dass bei der Verdauung von Proteinen hilft und Verdauungsbeschwerden lindern kann. 
  • Darüber hinaus enthalten Kiwis viele Phytonährstoffe u.a. Lutein und Zeaxanthin, die einen positiven Einfluss auf die Gesundheit der Augen haben. 
  • Kiwis sind relativ kalorienarm und eine gute Quelle für Ballaststoffe. Das macht sie zu einem guten Snack, der sättigend ist und auch bei der Gewichtskontrolle helfen kann. 
  • Kiwis enthalten außerdem Serotonin, dass zur Regulierung des Schlafverhaltens und zur Verbesserung der Schaltqualität beitragen kann. 

Verwendung von Kiwis

  • Die Kiwi ist eine vielseitige Frucht, die sowohl in süßen als auch in herzhaften Gerichten Verwendung findet. Daneben werden Kiwis häufig frisch verzehrt. Je nach Vorlieben wird die Schale vor dem Verzehr entfernt oder nicht. In Obstsalaten sorgen Sie für ein süßes und würziges Element, das den Geschmack und die Konsistenz verbessert. In pürierter Form können Sie in Salatdressings verwendet werden, um diesen eine einzigartige Note zu verleihen. Außerdem kann sie gewürfelt in Salsas verwendet werden, wo sie in Kombination mit Tomaten, Zwiebeln und Koriander eine würzig-frische Note hinzufügt. 
  • Die Kiwi ist eine beliebte Zutat für Desserts wie Obstkuchen und Torten. Sie kann außerdem mit Zucker und weiteren Früchten eingekocht werden, um so Marmeladen, Gelees oder Konfitüren herzustellen. Püriert können Sie auch zu Sorbets verarbeitet werden. 
  • Kiwis enthalten Enzyme wie „Actinidin“. Gibt man dieses auf Fleisch, sorgt es dafür, dass das Fleisch zarter wird. So können Kiwis auch für Fleisch-Marinaden (z.B. für Rind, Huhn oder Schwein) verwendet werden. Chutneys lassen sich ebenfalls aus Kiwis herstellen. Diese können dann gut in Kombination mit gebratenem oder gegrilltem Fleisch serviert werden.

Referenzen: