Vermehrung von Walnussbäumen

In der Natur werden Walnussbäume durch Samen vermehrt. In kommerziellen Walnussplantagen werden Walnussbäume jedoch durch Pfropfen oder Okulieren von Edelreisern auf Unterlagen vermehrt, die bereits auf dem Feld gepflanzt wurden. Professionelle Walnussanbauer profitieren von einem Baum, der eine Kombination aus zwei verschiedenen Pflanzenteilen ist, der Unterlage und dem Edelreis. Die Unterlage ist der untere Teil des Baumes und bildet das Wurzelsystem. Der Edelreis bildet den oberen Teil des Baumes und bestimmt somit die Eigenschaften der Nuss. In den meisten Regionen der USA werden Walnussbäume durch Okulieren des Wurzelstocks von August bis September vermehrt, während das Pfropfen im Frühjahr erfolgen kann, nachdem der Wurzelstock einige Blätter gebildet hat.

Die Vermehrung der Walnuss-Unterlagen erfolgt meist durch Samen. Wenn man Schwarznuss- oder Echte Walnuss-Unterlagen aus Samen anbauen will, sät man die ausgewählten Samen entweder im Herbst in der Baumschule aus oder schichtet sie für etwa 3 Monate in Sand (Temperatur 36-39°F oder 2-4°C). Zwei gängige Arten von Sämlingsunterlagen sind die nordkalifornische Schwarznuss (Juglans hindsii) und die Paradox-Hybride (eine Kreuzung von J. hindsii x J. regia)

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Walnussbaum-Bestäubung

Jeder Walnussbaum hat sowohl männliche als auch weibliche Blütenteile. Der Pollen wird durch den Wind von den männlichen auf die weiblichen Blütenteile übertragen. Alle Walnussbaumsorten sind selbstbefruchtend, d. h. der Pollen kann von den männlichen Teilen auf die weiblichen Teile desselben Baums übertragen werden, und auf diese Weise kann der Baum Nüsse produzieren. So kann ein einzelner Baum theoretisch Nüsse produzieren, ohne dass andere Walnussbäume in der Nähe sein müssen. In den meisten Fällen geht jedoch der Pollen, der durch den Wind auf die weiblichen Teile desselben Baumes (Narbe) übertragen wird, verloren, da die weibliche Blüte zu diesem Zeitpunkt nicht empfänglich ist. Der beste Weg, eine ausreichende Bestäubung zu gewährleisten, um einen möglichst hohen Fruchtansatz und Ertrag zu erzielen, ist daher die Kreuzbestäubung durch den Anbau von zwei oder mehr Sorten. Wenn eine Walnusssorte, die früh Pollen produziert, zusammen mit einer anderen Sorte gepflanzt wird, die später Pollen produziert, wird sichergestellt, dass ausreichend Pollen durch den Wind zu den weiblichen Blüten beider Sorten während der Zeit ihrer Empfänglichkeit gelangt. Die meisten Walnussbauern pflanzen eine Reihe mit einer Bestäubersorte pro 8-12 oder mehr Reihen mit der Hauptsorte. Sie pflanzen die Reihe mit den Bestäuberbäumen rechtwinklig zur Windrichtung, um die Pollenausbreitung durch den Wind zu maximieren. Wenn alle Bestäuberbäume in der gleichen Reihe gepflanzt werden, ist die Ernte und Sortierung der verschiedenen Nüsse viel einfacher. Einige Walnussbauern pflanzen jedoch die Bäume der bestäubenden Sorten wahllos in die Walnussplantage.

  1. Informationen zum Walnussbaum
  2. Wie man einen Walnussbaum aus einer Nuss zieht
  3. Anlegen einer Walnussplantage
  4. Klimaanforderungen von Walnussbäumen
  5. Bodenanforderungen und -vorbereitung für Walnussbäume
  6. Walnussbäume pflanzen
  7. Beschneiden und Ausdünnen von Walnussbäumen
  8. Der Wasserbedarf von Walnussbäumen
  9. Vermehrung und Bestäubung von Walnussbäumen
  10. Düngebedarf von Walnussbäumen
  11. Walnussbaumernte und -erträge
  12. Walnussbaumkrankheiten und -schädlinge
  13. Fragen und Antworten Walnussbaum

 

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